Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung
Was verstehen wir unter Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung?
Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung (VEMB)
Die Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung ist Aufgabe aller Schulstufen und -formen. Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung ist kein separates Unterrichtsfach mit fest vorgegebener Stundenzahl im Stundenplan der Schüler*innen.
Das Thema lässt sich in fast allen Fächern und schulinternen Lehrplänen erfolgreich integrieren, erhält durch den Klimawandel und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eine besonders aktuelle Bedeutung und profitiert von der Kooperation mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern.
Die Umsetzung in der Sek.I
In der Sekundarstufe I nehmen die SchülerInnen weitgehend selbstständig am Straßenverkehr teil und nutzen dazu unterschiedliche Verkehrsmittel. Eine differenzierte und die vier Bereiche Sicherheits-, Sozial-, Umwelt- und Gesundheitserziehung integrierende Mobilitätsbildung in der Schule befähigt zur reflektierten Wahl geeigneter Verkehrsmittel und wirkt der in dieser Altersgruppe häufiger vorkommenden Neigung zu Regelverletzungen und riskantem Verhalten entgegen.
Die Umsetzung in der Sek.II
In der Sekundarstufe II nehmen SchülerInnen zunehmend als motorisierte FahrerInnen am Straßenverkehr teil. Statistiken zufolge ist gerade diese Gruppe der jungen FahrerInnen in einem hohen Maße unfallgefährdet. Dieser Umstand ist im Wesentlichen auf einen starken emotionalen Bezug zum Fahrzeug, geringe Erfahrung und auf den Fahrstil der jungen Leute zurückzuführen. Daher ist es dringend erforderlich, neben der kognitiven Beschäftigung mit dem Gegenstand – Fahrzeugtechnik, Fahrphysik, Gefahrenlehre – vor allem die affektiven und psychosozialen Aspekte des Verkehrsverhaltens dieser Altersgruppe zu beachten.
Unser Curriculum zur Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung