Spiel mir das Lied vom Wischmopp
Das Unterstufentheater präsentierte sein neues Stück

Der Abend des 15.02.2012 war für die Schülerinnen der Unterstufen-Theater AG ein besonderer Moment. Denn nach einer dreijährigen Pause hieß es wieder „Vorhang auf!“
Die 26 Schülerinnen spielten das Stück „Spiel mir das Lied vom Wischmopp“, eine bayrische Westernparodie von Christine Steinwasser, in der die Bayern Alfons und Franziska Moosgruber mitten in der texanischen Prärie landen und in den Streit der Saloonbesitzerin Josephine Baxter mit dem Bösewicht J.P. Slaughter verwickelt werden.
Slaughter raubt den Baxters ihre preisgekrönte Kuh Violet, die als Sicherheit der Bank überschrieben wurde und erhofft sich auf diese Weise Grund und Boden zu erschleichen. Jedoch hat er die Rechnung ohne die Moosgrubers gemacht, die tatkräftig in das Geschehen eingreifen.
Nachdem die jungen Schauspielerinnen fertig geschminkt, die Haare zurecht gemacht und die Kostüme angezogen waren, stieg die Aufregung kurz bevor sich der Vorhang hob, ins Unermessliche. Die Schülerinnen sowie die Leiterinnen der Theater AG, Rebecca Mies und Nina Schneider, fieberten dem großen Moment nervös entgegen.
Seit Beginn des Schuljahres hatte die Schaulspielgruppe fleißig geprobt, Texte auswendig gelernt, den bayrischen Dialekt verinnerlicht und die drei Szenen des Stückes weiter perfektioniert. Die Schülerinnen der Theater AG überzeugten das Publikum mit ihrer tollen schauspielerischen Leistung und strapazierten die Lachmuskeln der Zuschauer.
Lisa Shpathollaj in der Hauptrolle als Josephine Baxter wuchs über sich hinaus und verzauberte mit ihrer natürlichen, schlagfertigen Art. Zum Publikumsliebling entwickelte sich der Totengräber Mr. Bones, gespielt von Nora Furchtmann, der dicke Lachtränen fließen ließ.
Die rund 100 Zuschauer, die gekommen waren, um die ca. 90 minütige Vorstellung zu sehen, erfreuten sich an der überragenden Leistung der „kleinen“ Künstler.
Rebecca Mies und Nina Schneider waren glücklich über die gelungene Darbietung ihrer Schützlinge und versicherten, dass sich Neunkirchen in Zukunft auf viele weitere Aufführungen der Theater AG freuen darf.
