Die Fächer katholische und evangelische Religion

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Zu jedem Menschen gehören Sehnsüchte, Zukunftswünsche und Fragen nach einer sinnvollen Lebensorientierung. Und damit ist jeder Mensch religiös…

Im Evangelischen und Katholischen Religionsunterricht greifen wir solche Fragen gemeinsam auf und verbinden sie mit den christlichen überlieferten Vorstellungen von Gott, von der Welt und dem Menschen, mit den Fragen nach Leben und Sterben, mit gelebtem Glauben und menschlichen Zweifeln und Scheitern.

Wir versuchen, durch fundierte Kenntnis der beiden anderen abrahamitischen Weltreligionen, Judentum und Islam, die Prägung der Gesellschaft und Politik damals wie heute besser zu verstehen. Durch das trialogische Lernen, die wertschätzende Behandlung der Weltreligionen im Vergleich, leistet der RU damit auch einen wichtigen Beitrag für Dialogfähigkeit in Toleranz und Respekt gegenüber anderen Religionen und Sinnentwürfen. Und er schärft in dieser Auseinandersetzung gleichzeitig die Kenntnis der eigenen Religion.

Wir bieten im Religionsunterricht viele positive Identifikationsangebote: Durch die Biographien von Männern und Frauen, denen wir in der Bibel begegnen, aber auch durch herausragende Persönlichkeiten der Geschichte wie Dietrich Bonhoeffer, dem sein christlicher Glaube den nötigen Mut zur Zivilcourage im Widerstand gegen die Nazi-Diktatur gab.

Religionsunterricht bedeutet aber auch: Gemeinsames Singen, diskutieren, (Bibel-)texte „auseinandernehmen“ und/oder kreativ bearbeiten, sich an theologischen Positionen abarbeiten, basteln…

Weitere Informationen zu den Fächern
kath. und ev. Religion am DBG

Unsere Religionslehrer: Herr Haardt (ev.), Frau Lück (kath.), Frau Wibbing (ev.), Herr Kossek (kath.), Frau Penno (ev.), Herr Schelte (kath.), Herr Banf (ev.), Herr Wolfram (ev.)

Schülerstimmen

„Was ist mir im Leben wirklich wichtig? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Im Religionsunterricht kann ich auch über solche Sachen reden und die Meinungen der anderen kennen lernen. Über sowas redet man privat ja eher selten.“

„Wenn man mehr über andere Religionen wie den Islam weiß, versteht man, dass die Religion an sich nicht schlimm ist, sondern die Menschen, die durch sie manipulieren und zur Gewalt aufstacheln. Nur, was man nicht kennt, macht einem Angst.“